"Spielstraße" - Begegnungszone - Shared Space

Was verbirgt sich hinter der babylonischen Sprachverwirrung? Was ist gemeint, was geht, was funktioniert, und wie setzt man das um?

Wir analysieren Ihre Straßenräume und gestalten sie entsprechend ihrer neuen Funktion um.

Viele Planer in Deutschland haben Hans Monderman nicht mehr kennengelernt, viele dürften ihn auch nicht verstanden haben.

Einen schönen Satz haben wir uns gemerkt: "Wenn du willst, dass die Leute sich wie in einer Kirche verhalten, dann musst du auch eine Kirche bauen."

In diesem Sinne funktioniert der soziale Verkehrsraum.

Elternhaltestellen

Als Erfinder der modernen Planung von Elternhaltestellen gibt es bundesweit wohl kein Büro, das bisher so viele Prozesse und Projekte mit Elternhaltestellen erfolgreich umgesetzt hat.

Als Autoren des ADAC-Leitfadens "Das Elterntaxi an Grundschulen" haben wir Analysen an über 200 Grund- und weiterführenden Schulen durchgeführt. Diese Erfahrung bringen wir mit - und natürlich auch die Beschilderung.

Alles ist möglich! Aber wir planen keine Drive-in-Schule, dafür ist uns der selbstständige Schulweg als "Entwicklungsphase" der Kinder zu wichtig.

Temporäre Spielstraße

Altes Schild, spannende Möglichkeiten, aber selten genutzt.

Wir finden geeignete Straßenzüge für eine temporäre Spielstraße in Ihrer Kommune, planen, motivieren und setzen das mit Ihnen, den Anwohnern und der Stadt in Ihrem Kiez gemeinsam um.

Bundesweit gibt es zwischenzeitlich zahlreiche Praxisbeispiele, Berlin war hier in der letzten Zeit besonders aktiv und erfolgreich. Wir bereiten die Beispiele gerne für Sie auf und passen die Konzepte auf Ihre Kommune und Ihren Straßenraum an.

Geht nicht? Doch, geht!

Schulwegpläne - Radschulwegpläne - E-Scooter-Pläne

Wir untersuchen nicht nur die Wege, sondern wir stellen auch die Pläne dazu her. Ob in Papierform, als Weblösung oder auch als App. Da können Sie sich frei entscheiden. Wir dürften hierfür bundesweit vermutlich die größte Expertise haben.

Eine wichtige Grundlage ist der Leitfaden Schulwegpläne leichtgemacht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Gemeinsam mit der Universität Wuppertal und dem VRS in Köln haben wir in dem Forschungsprojekt Entwicklung, Verbreitung und Anwendung von Schulwegplänen den neuen Standard für den Bearbeitungsprozess moderner Schulwegpläne in Deutschland gesetzt. Den bundesweit ersten E-Scooter-Schulwegplan erarbeiten wir gerade mit den Schüler*innen des Goethe-Gymnasiums in Stolberg.

Für uns gilt: Der Prozess ist wichtig, nicht nur der bunte Plan.

Kinderkreuzung

Kinder gestalten ihre Straße selbst.

Erste prominente Beispiele gab es in Kerpen und Köln mit den sog. Kinderzebrastreifen. Wir haben in Syke und Alfter mal nachgelegt.

Von der Konzeptentwicklung in der Grundschule, über den Modellbau bis hin zur wasserfesten Malaktion auf Ihrer Straße setzen wir das mit Ihrer Grundschule um. Natürlich brauchen wir dafür auch die Stadt. Wer darf schon eine Straße anmalen mit Farbe, die so leicht nicht wieder ab geht - einfach Wahnsinn, wenn man die Kinder fragt.

Besonders schön anzuschauen ist das Ergebnis in Syke, schauen Sie doch mal vorbei.

Walking Bus - Bus auf Beinen - Laufbus

Wir planen Ihren Laufbus, damit er auch ans Laufen kommt.

Von der Routenfindung über die Routensicherung bis hin zur Beschilderung und einem Fahrplan, statten wir Sie aus. Aber wichtig ist dabei, dass alles gemeinsam mit Eltern, Schule und Kommune entwickelt wird. Die Kinder sollen sich ihre Freiheit und unbeaufsichtigten Zeiten erlaufen.

Uns ist wichtig: Laufen auf dafür geeigneten Wegen. Hierin steckt unsere Stärke, das dafür notwendige Vertrauen zu "planen". Es gilt der Grundsatz: "Ein Laufbus ersetzt keine gute Schulwegplanung".

 

E-Scooter-Trainingstag

Vor die Lage kommen, bevor die E-Scooter-Unfälle steigen, war unsere Motivation für die Idee der Entwicklung des ersten deutschen E-Scooter Trainingsparcours, der mit Schülern des Goethe-Gymnasiums in Stolberg entwickelt wurde. Wir kommen mit Konzept, Parcours und viel Spaß an der Sache bei Ihnen vorbei. Wir bringen sieben versicherte E-Scooter unterschiedlichen Typs gleich mit.

Und ganz nebenbei: Die Schule ist durch ihre vielfältigen spannenden Aktivitäten gerade erst als "Fahrradfreundlichste Schule Deutschlands" gewürdigt worden.

Manchmal hört man es quietschen, und das sind nicht die Reifen, sondern der Spaß an der Beschleunigung. Wir kriegen das in den Griff.

Park statt Parken

"Park statt Parken" ist seit 2016 eine Wortmarke von uns.

Inhaltlich geht es um den bekannten Parking Day. Wir planen Ihren "Park statt Parken"-Tag professionell und statten Sie dafür aus. Vom Plakat über die Anmeldung, Beachflags, Hängematten, Bestuhlung, Reifen, Dekoration, Kinderspiel bis hin zum Kunstrollrasen gestalten wir Ihren "Park statt Parken"-Tag zu einem bunten Straßenfest.

Es fühlt sich an wie eine kleine Revolution, einen Parkplatz im wahren Wortsinn zu besetzen.

Parkesel

"Parkesel" ist seit 2012 eine Wortmarke von uns.

Das Parkesel-Programm nimmt das lästige Thema der Falschparker aufs Korn. Mit Parkesel Ulf, dem blauen, lebensgroßen Muli, einem Parkesel-Simulator und den bekannten Parkesel-Clubkarten gehen wir mit Ihnen auf die Straße und kommen mit den Menschen ins Gespräch.

Bewusstsein schaffen ist ein erster wichtiger Schritt zur Verhaltensänderung und Maßnahmenakzeptanz.

Blickwinkel

Sehen und gesehen werden ist das A und O an Kreuzungen, Einmündungen und Zufahrten. Leider hat man den bevorrechtigten Verkehr selten richtig im Blick, denn die Sichtfelder sind nicht frei.

"Blickwinkel" visualisiert die Sichtfelder für innerstädtische Straßen im besten Wortsinn. Wir kommen mit drei LKW-Planen und rollen die Sichtdreiecke von 15-50 Metern mal ganz praktisch auf die Straße.

Beeindruckend, was man alles nicht sieht, auch für gestandene Planer*innen ein imposanter Anblick.